Auf was muss man achten ?

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Viele Arbeitnehmer in Deutschland zählen jeden Tag bis sie in Rente gehen können. Leider ist für viele mit 65 Jahren noch lange nicht Schluss mit Arbeiten. Es gibt zunehmend immer mehr Möglichkeiten, im Alter zu arbeiten. Verdienst Rentner informiert, dass dabei eine ganze Menge zu beachten ist:

Wann kann man in Deutschland regulär in Rente gehen?
Bis 2011 galt als gesetzliches Rentenalter 65 Jahre. Seit Anfang 2012 gibt’s den schrittweisen Einstieg in die Rente mit 67. Wer in diesem Jahr 65 Jahre alt wird, muss nun einen Monat länger arbeiten gehen, um ohne Abzug Rente zu bekommen. Jedes Jahr wird das Rentenalter dann bis 2023 um zunächst einen Monat erhöht, danach alle zwei Monate. Ab 2029 geht man dann mit 67 Jahren ohne Abschlag in Rente. Der erste Jahrgang, der bis 67 Jahre für eine Rente ohne Abschläge arbeiten werden, sind alle die 1964 geborenen sind.

Was geschieht, wenn das Rentenalter erreicht ist?
Nicht jeder muß bei Erreichen des Rentenalters in Rente gehen, sagt ein Sprecher der Deutschen Rentenversicherung Bund. Die Altersrente der Rentenversicherung wird nur auf Antrag ausgezahlt. Will jemand nicht normal in Rente gehen, sondern weiter in seinem bisherigen Job arbeiten, stellt einfach keinen Rentenantrag. Der Betroffene sollte aber unbedingt mit seinem Arbeitgeber reden, ob man auch weiter arbeiten kann oder ob es  Altersgrenzen im Arbeits- oder Tarifvertrag gibt.

Bekommt man mehr Rente, wenn man länger berufstätig ist?
Wenn jemand das Rentenaltererreicht hat und zunächst seine Rente nicht in Anspruch nimmt und weiterarbeitet, obwohl er in Rente gehen könnte, erhält später mehr Geld von der Rentenversicherung. Jeden Monat, den ein Berufstätiger über das Regelrentenalter hinaus tätig ist ohne Rentenzahlungen zu empfangen, bekommt pro Monat später 0,5 Prozent mehr Rente, teilt der Sprecher der Rentenversicherung mit. Ein Jahr länger arbeiten bringt das sechs Prozent mehr Rente.

Verdienst Rentner rechnet mal vor: Ein Arbeitnehmer hätte 1000 Euro Rente, wenn er mit 65 Jahren und einem Monat in Rente ginge. Arbeitet er noch ein Jahr länger weiter, käme er durch den Zuschlag später pro Monat 60 Euro mehr Altersrente. Hinzu kommt, dass er länger Beiträge in die Rentenversicherung einzahlt und lässt dadurch seine Rente noch weiter anwachsen: Bei einem Durchschnittsverdienst von 32 000 Euro jährlich kämen so weitere rund 28 Euro pro Monat noch hinzu, erklärte der Sprecher. Arbeitet man in diesem Beispiel also ein Jahr länger, steigt diese Rente von 1000 Euro auf 1088 Euro monatlich.