Wenn der Nachbar keine Ruhe gibt

Nachbar

Ein häufiges Problem in Mietwohnungen ist der Lärm durch Nachbarn. Wer kennt es nicht der schon einmal in  einer Mietwohnung gewohnt hat und den Lärm der Nachbarn ertragen musste. Es kann einem ganze Nächte rauben wenn ein Nachbar den Fernseher sehr laut gedreht hat und man einfach nicht zur Ruhe kommt. Was aber ist laut und was ist noch erträglich? Man kann in jedem Fall zu den Zeiten der Ruhe wie in der Nacht Ruhe verlangen. Oder auch wenn es eine Mittagsruhe gibt – hier gilt – selbst auch ruhig sein. Ein hellhöriges Haus kann da schon große Probleme machen denn wer möchte schon gerne Geräusche vom Nachbarn hören? Auch Getrampel, Stöckelschuhe und Stühle rücken kann sehr störend sein wenn man sich tagsüber gerade hingelegt hat. Geht es um ein sehr hellhöriges Haus dann muss man sich ein dickes Fell zulegen denn hier gibt es keine Chancen auf noch mehr Ruhe. Auch bei Kinderlärm steht es schlecht mit einer Klage. Wer also unbedingte Ruhe braucht muss bei Besichtigung der Wohnung schon darauf achten nicht in einem sehr hellhörigen Haus oder einem Haus voller Kinder zu landen. 

Es gibt natürlich den Fall dass durch bauliche Veränderungen ein Haus weniger Schallschutz hat als vorher, so zum Beispiel durch das Herausnehmen eines Teppichbodens. Hierfür gibt es Lärmschutzverordnungen die das regeln. Geht der Lärm über jeder Belastungsgrenze hinaus muss der Verursacher darauf aufmerksam gemacht werden. Auf www.Mietminderung.org  gibt es zu diesem Thema Auskünfte die geplagte Mieter informieren können. Die Fälle der Lärmbelästigung sind so vielfältig und auch unterschiedlich dass es in jedem fall individuell betrachtet werden muss.

Bei manchen Sachen gibt es genaue Vorschriften wie zum Beispiel bei Musikinstrumenten. Hier darf je nach Vereinbarung wie im Mietvertrag beschrieben einige Stunden pro Tag geübt werden. Geht eine Mietpartei nach Ermahnungen nicht darauf ein und macht trotzdem Lärm riskiert sie die Kündigung durch den Wohnungsbesitzer.